Zweimal im Jahr das gleiche Spiel: Termin beim Reifendienst, Warten, Zahlen, Heimfahren. Dann das Ganze sechs Monate später wieder. Wer das leid ist, schaut sich Allwetterreifen an. Das tun gerade immer mehr Autofahrer in Deutschland. Die Frage ist längst nicht mehr ob Ganzjahresreifen eine Option sind, sondern ob sie zu deinem Fahrprofil passen.
Allwetterreifen / Ganzjahresreifen
2470 (Produkte)








































Bei Reifen1+ findest du über 1.987 Allwetterreifen in allen gängigen Größen und Preisklassen, von PLATIN bis Michelin. Bestell online, und dein Reifen1+ Partner in der Nähe montiert direkt. In der Regel läuft das in einem bis drei Tagen.
Das Wichtigste auf einen Blick
Alpine-Symbol Pflicht: Seit Oktober 2024 müssen Ganzjahresreifen das 3PMSF-Symbol (Schneeflocke im dreizackigen Berg) tragen, um bei winterlichen Verhältnissen legal zu fahren. M+S allein reicht nicht mehr.
Für wen geeignet: Stadtfahrer, Wenigfahrer und gemäßigte Klimazonen: ja. Regelmäßige Alpenfahrten oder extreme Winterregionen: eher nicht.
Preisspanne: Ab ca. 80 Euro pro Reifen in der gängigen Größe 205/55 R16. Vier Reifen inkl. Montage ab rund 380 Euro.
RDKS beachten: Nach der Montage muss das Reifendruckkontrollsystem neu kalibriert werden - dein Reifen1+ Partner erledigt das direkt vor Ort.
Lieferung: Versandkostenfrei direkt zur Wunsch-Werkstatt, meist in 1 bis 3 Tagen.
Netzwerk: Über 700 Reifen1+ Partnerwerkstätten in Deutschland und Österreich.
Allwetterreifen vs. Sommer- und Winterreifen: Was ist der Unterschied?
Ein Allwetterreifen ist kein Wundermittel, sondern ein gut gemachter Kompromiss. Das ist kein Makel, sondern für viele Fahrer genau das Richtige. Hier die Unterschiede kurz erklärt:
Sommerreifen haben ein härteres Gummi und breite Längsrillen für maximale Wasserableitung. Bei Temperaturen über 7 °C sind sie klar im Vorteil: kürzere Bremswege auf trockenem und nassem Asphalt. Mehr dazu bei den Sommerreifen.
Winterreifen nutzen eine weichere Gummimischung mit feinen Lamellen, die sich bei Schnee und Eis verzahnen. Ihr Element sind Temperaturen unter 7 °C. Details findest du bei den Winterreifen.
Ganzjahresreifen kombinieren beides: Das Profil zeigt Lamellen für winterliche Bedingungen und ausgeprägte Längsrillen für den Sommer. Die Gummimischung ist so ausgelegt, dass sie in einem Temperaturbereich von -10 °C bis +30 °C zuverlässig funktioniert.
Der Unterschied liegt im Detail: Allwetterreifen bremsen bei starkem Schnee etwas länger als spezialisierte Winterreifen, und bei Sommerhitze gibt es mehr Bremsstrecke als bei reinen Sommerreifen. Wer das weiß und sein Fahrprofil realistisch einschätzt, kann gut mit diesem Kompromiss leben.
Das Alpine-Symbol: Was seit Oktober 2024 gilt
Das ist die wichtigste gesetzliche Änderung der letzten Jahre. Seit dem 1. Oktober 2024 gilt: Nur Ganzjahresreifen mit dem Alpine-Symbol (die Schneeflocke im dreizackigen Berg, auch 3PMSF genannt) dürfen bei winterlichen Straßenverhältnissen gefahren werden. Das M+S-Kürzel allein reicht nicht mehr. Die Übergangsfrist ist abgelaufen.
Was bedeutet das für den Kauf? Achte beim Allwetterreifen-Kauf auf das 3PMSF-Symbol. Im Reifen1+ Shop ist das als Filterkriterium direkt setzbar. Alle angezeigten Ganzjahresreifen in der Kategorie erfüllen diese Anforderung.
Als gesetzlich anerkannte Winterreifen gilt für Allwetterreifen die Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. Unser Tipp: Tausch spätestens bei 3 bis 4 mm, nicht erst wenn der Reifen auf Minimum abgefahren ist.
Wer regelmäßig nach Italien fährt: Im Sommerhalbjahr (16. Mai bis 14. Oktober) gelten dort besondere Regeln. Der Geschwindigkeitsindex des Allwetterreifens muss mindestens dem in der Zulassungsbescheinigung festgesetzten Wert entsprechen. Im Zweifel deinen Reifen1+ Partner fragen.
Woran erkenne ich einen Allwetterreifen?
Zwei Merkmale auf der Reifenflanke sind entscheidend:
Alpine-Symbol (3PMSF): Das Bergpiktogramm mit der Schneeflocke - das wichtigste Erkennungsmerkmal. Nur Reifen mit diesem Symbol sind bei winterlichen Verhältnissen zugelassen.
M+S-Kennzeichnung: Steht für Matsch und Schnee, ist aber seit Oktober 2024 allein nicht mehr ausreichend. Ein guter Allwetterreifen trägt immer beide Symbole.
Zusätzlich erkennst du Allwetterreifen am Profil: Es zeigt sowohl breite Längsrillen für Sommerregenableitung als auch feine Lamellen für Wintergrip - eine Kombination die bei reinen Sommer- oder Winterreifen so nicht vorkommt. Wenn du dir unsicher bist: Schau auf die Flanke. Kein Alpine-Symbol bedeutet kein zugelassener Ganzjahresreifen.
Für wen lohnen sich Allwetterreifen?
Das ist die Frage, die die meisten Autofahrer beschäftigt. Die ehrliche Antwort: Es kommt auf dein Fahrprofil an.
Allwetterreifen passen gut wenn du:
hauptsächlich in der Stadt oder auf kurzen Strecken unterwegs bist
in einer Region mit milden Wintern lebst (Flachland, Rheingebiet, norddeutsche Küste)
keinen Platz für einen zweiten Reifensatz hast
den halbjährlichen Wechsel und die Lagerkosten einsparen möchtest
einen Zweitwagen oder Kleinstwagen hast, der nur selten genutzt wird
Besser mit Saisonreifen - also Sommer- und Winterreifen im Wechsel - bist du wenn du:
regelmäßig in die Alpen oder andere Winterregionen fährst
überdurchschnittlich viele Kilometer pro Jahr machst (über 30.000 km)
im Sommer und bei Nässe möglichst kurze Bremswege erwartest
sportlich fährst und hohe Ansprüche an Fahrstabilität und Laufleistung hast
Was viele nicht wissen: Auch für E-Auto-Fahrer gibt es mittlerweile speziell entwickelte Allwetterreifen. Modelle wie der Hankook ION FlexClimate oder der Goodyear Vector 4Seasons GEN-3 EV sind auf das höhere Fahrzeuggewicht und das sofortige Drehmoment von Elektrofahrzeugen ausgelegt.
Der richtige Allwetterreifen für deinen Fahrstil
Auch bei Ganzjahresreifen gilt: Den universell besten Reifen gibt es nicht. Je nach Fahrprofil sind unterschiedliche Modelle die bessere Wahl.
Alltagsfahrer (Stadt, kurze Strecken, Sparsamkeit)
Für dich zählen zuverlässige Nasshaftung und niedriger Rollwiderstand über das gesamte Jahr. Gute Wahl: Michelin CrossClimate 2, Continental AllSeasonContact 2, Goodyear Vector 4Seasons GEN-3. Auch im Quality Segment liefern Hankook Kinergy 4S² oder Falken EuroAllSeason AS-210 sehr ordentliche Ergebnisse zu fairem Preis.
Wenigfahrer und Zweitwagen
Wer weniger als 15.000 km im Jahr fährt, profitiert am stärksten von Ganzjahresreifen - kein Wechselaufwand, niedrige Gesamtkosten. PLATIN RP 100 Allseason oder Nexen N'Blue 4Season-2 sind hier solide Optionen ohne unnötige Mehrkosten.
Vielfahrer (Autobahn, hohe Laufleistung)
Wer über 25.000 km pro Jahr fährt, sollte die kürzere Laufleistung von Allwetterreifen (30.000 bis 35.000 km) einkalkulieren. Wer trotzdem bei Ganzjahresreifen bleibt: Michelin CrossClimate 2 und Continental AllSeasonContact 2 haben die besten Laufleistungswerte in ihrer Klasse.
SUV-Fahrer
SUVs brauchen Allwetterreifen die für höhere Fahrzeuggewichte ausgelegt sind. Achte auf den korrekten Lastindex und SUV-spezifische Freigaben. Goodyear Vector 4Seasons SUV, Michelin CrossClimate SUV und Continental AllSeasonContact sind die erste Wahl. Hankook und Falken bieten starke Quality-Optionen für SUV-Fahrer.
E-Auto-Fahrer
Elektrofahrzeuge brauchen Reifen die für höheres Fahrzeuggewicht und sofortiges Drehmoment ausgelegt sind. Speziell entwickelte EV-Allwetterreifen: Hankook ION FlexClimate, Goodyear Vector 4Seasons GEN-3 EV, Michelin CrossClimate 2 (EV-freigegeben). Diese Modelle reduzieren auch den höheren Rollwiderstand der bei schweren EVs besonders relevant ist.
Kaufberatung: Worauf du beim Kauf achten solltest
Die richtige Reifengröße finden
Die Reifengröße steht in deiner Zulassungsbescheinigung Teil I (Felder 20 bis 23) oder an der Seitenflanke des alten Reifens. Die gängigsten Größen für Kompakt- und Mittelklassefahrzeuge sind 205/55 R16, 195/65 R15 und 225/45 R17. Im Reifen1+ Konfigurator gibst du einfach dein Fahrzeug ein, dann siehst du nur Reifen die passen.
Das EU-Reifenlabel richtig lesen
Auf jedem Allwetterreifen findest du das EU-Label mit drei Bewertungen:
Kraftstoffeffizienz (A-E): A bedeutet weniger Rollwiderstand und weniger Spritverbrauch. Viele Fahrer berichten, dass sich ihr Verbrauch nach der Umrüstung kaum verändert hat. Gute Allwetterreifen sind hier deutlich besser geworden.
Nasshaftung (A-E): A steht für kürzeste Bremswege auf nasser Fahrbahn. Bei Ganzjahresreifen besonders wichtig. Hier kannst du Marken gut miteinander vergleichen.
Geräuschklasse (A-C): A ist das leiseste. Gute Allwetterreifen liegen meist bei B. Wer auf Komfort achtet, findet hier relevante Unterschiede zwischen Modellen.
Profiltiefe und Laufleistung
Allwetterreifen halten je nach Fahrleistung zwei bis vier Jahre oder rund 30.000 bis 35.000 Kilometer. Da sie das ganze Jahr im Einsatz sind, verschleißen sie schneller als Saisonreifen - also Sommer- und Winterreifen im Wechsel - die nur sechs Monate montiert sind. Lass die Profiltiefe regelmäßig prüfen. Dein Reifen1+ Partner macht das kostenlos beim Montage-Termin. Tausch spätestens bei 3 mm, nicht erst bei der gesetzlichen Mindesttiefe von 1,6 mm.
RDKS nicht vergessen
Fahrzeuge ab Baujahr 2014 haben in der Regel ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS). Nach der Montage von Ganzjahresreifen muss das System neu kalibriert werden, sonst leuchtet dauerhaft die Warnlampe. Dein Reifen1+ Partner erledigt das direkt beim Montage-Termin. Wer RDKS-Sensoren braucht: PLATIN Sens Sensoren gibt es ebenfalls im Shop.
Marken-Überblick: Premium, Quality, Budget
Premium-Allwetterreifen
Beste Rundum-Performance in allen Jahreszeiten. Testsieger in ADAC und ÖAMTC-Tests. Für Vielfahrer und alle die auf maximale Sicherheit setzen.
Michelin CrossClimate 2: Testsieger in mehreren unabhängigen Tests. Beste Kombination aus Sommer- und Winterleistung. Hohe Laufleistung.
Continental AllSeasonContact 2: Exzellente Nasshaftung, gleichmäßiger Verschleiß, gut geeignet für Vielfahrer.
Goodyear Vector 4Seasons GEN-3: ADAC-Empfehlung 2025, besonders stark bei Nässe und winterlichen Bedingungen. Auch als EV-Version erhältlich.
Pirelli Cinturato All Season SF3: Sehr gute Trocken- und Nassleistung, sportlich orientiert.
Bridgestone Weather Control A005 EVO: Solide Rundum-Performance in allen Wetterlagen.
Quality-Allwetterreifen
Gute Alltagsperformance zu fairen Preisen. Wer nicht jeden Test-Prozentpunkt braucht, ist hier gut aufgehoben.
Hankook Kinergy 4S² / ION FlexClimate: Ausgewogenes Profil, attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis, EV-tauglich.
Dunlop AllSeason Expert 2: Bekannte Marke mit solider Testhistorie.
Falken EuroAllSeason AS-210: Gute Trockenperformance, stark bei Aquaplaning.
Nokian Seasonproof 1: Stärken bei winterlichen Bedingungen, für schneereiche Regionen interessant.
Kumho Solus 4S HA32: Gute Nasshaftung, solides Preis-Leistungs-Verhältnis.
Uniroyal AllSeasonExpert 2: Besondere Stärke bei Nässe und Aquaplaning.
PLATIN RP 100 Allseason: Die Eigenmarke von Interpneu, dem Betreiber von Reifen1+. Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Alltagsfahrer in gemäßigten Klimaregionen. Wer in der Stadt oder im Flachland in Deutschland und Österreich unterwegs ist und auf ein faires Budget setzt, liegt hier richtig. Exklusiv bei Reifen1+ und seinen Partnern erhältlich.
Budget-Allwetterreifen
Nexen N'Blue 4Season-2: Günstige Option für moderate Alltagsbedingungen.
Maxxis AP-3 All Season: Einstiegsoption mit solider Alltagsperformance.
Lohnt es sich wirklich? Die Kostenrechnung
Das rechnet sich schneller als viele denken. Ein Reifenwechsel kostet je nach Partner und Region 60 bis 80 Euro. Einlagerung kommt noch dazu, nochmal 30 bis 60 Euro pro Saison. Pro Jahr gibst du allein für Wechsel und Lager locker 150 bis 280 Euro aus.
Hinzu kommt: Mit Allwetterreifen brauchst du nur einen Reifensatz statt zwei. Bei einem Satz Quality-Ganzjahresreifen um die 360 Euro plus Montage bist du nach zwei Saisons häufig schon im Plus gegenüber dem Saisonsystem, ohne einen zweiten Satz zu finanzieren.
Für Wenigfahrer mit weniger als 15.000 km im Jahr rechnet sich der Umstieg fast immer. Für Vielfahrer mit sportlichem Fahrstil und häufigen Winterfahrten lohnt es sich eher, bei Saisonreifen - also Sommer- und Winterreifen im Wechsel - zu bleiben.
Beliebteste Allwetterreifen-Größen
Die meistgekauften Ganzjahresreifengrößen in Deutschland und Österreich auf einen Blick:
Deine Größe dabei? Im Konfigurator findest du alle verfügbaren Allwetterreifen direkt gefiltert für dein Fahrzeug.
Häufige Fehler beim Allwetterreifen-Kauf
M+S ohne Alpine-Symbol kaufen: Seit Oktober 2024 bei winterlichen Verhältnissen nicht mehr erlaubt. Immer auf das 3PMSF-Symbol achten.
Falsche Reifengröße wählen: Zulassungsbescheinigung vorher prüfen oder den Konfigurator nutzen. Passt dann automatisch.
Zu alten Reifen weiterfahren: Die DOT-Nummer an der Reifenflanke gibt das Produktionsdatum an (z.B. 1224 = 12. Kalenderwoche 2024). Ab sechs Jahren empfiehlt sich eine Prüfung, ab acht Jahren der Wechsel.
RDKS vergessen: Nach der Montage muss das System neu kalibriert werden. Einfach beim Montage-Termin ansprechen. Dein Reifen1+ Partner weiß was zu tun ist.
Verschleiß unterschätzen: Allwetterreifen laufen das ganze Jahr - und verschleißen entsprechend schneller als Saisonreifen. Profiltiefe öfter prüfen als bei Reifen die nur sechs Monate montiert sind.
Was viele nicht wissen: drei Tipps aus der Praxis
Reifendruck im Winter prüfen - auch bei Allwetterreifen
Pro 10 °C Temperaturabfall verliert ein Reifen etwa 0,1 bar. Wer im Herbst bei 15 °C den Druck einstellt und im Januar bei -10 °C fährt, hat möglicherweise 0,25 bar zu wenig. Bei Allwetterreifen wird das oft vergessen weil kein saisonaler Wechsel stattfindet und der Druck seltener kontrolliert wird. Einmal im Monat reicht - macht sich beim Bremsweg und Reifenverschleiß bemerkbar.
DOT-Nummer: Ganzjahresreifen altern schneller als gedacht
Die DOT-Nummer auf der Reifenflanke verrät das Produktionsdatum. Zum Beispiel: 1224 bedeutet Woche 12 des Jahres 2024. Da Allwetterreifen das ganze Jahr montiert sind, altern sie schneller als Saisonreifen die nur sechs Monate gefahren werden. Ab sechs Jahren empfiehlt sich eine Prüfung beim Reifen1+ Partner, ab acht Jahren solltest du auf jeden Fall wechseln - auch wenn Profil und Aussehen noch gut sind.
Antizyklisch kaufen spart auch bei Allwetterreifen
Allwetterreifen haben keine ausgeprägte Hochsaison wie Winterreifen im Oktober. Trotzdem gibt es Preisschwankungen - besonders wenn neue Testsieger veröffentlicht werden und die Vorgängermodelle günstiger werden. Wer nicht auf Ersatz angewiesen ist sondern vorausplant, findet regelmäßig gute Angebote auf Premiummodelle der Vorjahressaison.
FAQ - Häufige Fragen zu Allwetterreifen und Ganzjahresreifen
Wie lange sind Ganzjahresreifen noch erlaubt?
Ganzjahresreifen mit Alpine-Symbol sind unbegrenzt erlaubt, auch bei winterlichen Straßenverhältnissen. M+S-Reifen ohne Alpine-Symbol dürfen seit Oktober 2024 bei Schnee, Eis oder Reifglätte nicht mehr gefahren werden.
Was kosten 4 neue Allwetterreifen?
In der gängigen Größe 205/55 R16 liegt ein Satz Ganzjahresreifen je nach Marke zwischen 320 und 480 Euro. Premium-Modelle wie Michelin oder Continental liegen am oberen Ende. Quality-Modelle kosten in dieser Größe zwischen 80 und 120 Euro pro Reifen.
Was kosten 4 neue Ganzjahresreifen mit Montage?
Plane für vier Reifen inkl. Montage und Auswuchten rund 380 bis 520 Euro ein. Die Montage kostet bei Reifen1+ Partnern in der Regel 15 bis 20 Euro pro Reifen. Du bezahlst erst bei Abholung oder Montage vor Ort, ohne Vorleistungsrisiko.
Was ist der Unterschied zwischen Ganzjahresreifen und Allwetterreifen?
Kein Unterschied. Beide Begriffe meinen dasselbe Produkt. Im deutschen Handel sind beide Bezeichnungen gleichwertig gebräuchlich. Entscheidend für die Wintertauglichkeit ist das Alpine-Symbol, nicht die Bezeichnung auf der Verpackung.
Welche Ganzjahresreifen empfiehlt der ADAC?
Im ADAC Test 2024 (Größe 205/55 R16) schnitt nur ein Modell mit "gut" ab, sechs mit "befriedigend", sieben mit "ausreichend", zwei mit "mangelhaft". Im Test 2025 (225/45 R17) erhielten vier Reifen die Note "gut", darunter Continental AllSeasonContact 2 und Goodyear Vector 4Seasons GEN-3. Aktuelle Testergebnisse veröffentlicht der ADAC regelmäßig auf adac.de.
Was sagt der TÜV zu Ganzjahresreifen?
Ganzjahresreifen mit Alpine-Symbol werden vom TÜV bei der Hauptuntersuchung genauso gewertet wie Winterreifen. Profiltiefe (mind. 1,6 mm) und Reifenalter werden geprüft. Wer kein Alpine-Symbol hat und bei winterlichen Verhältnissen fährt, riskiert ein Verwarnungsgeld.
Wie erkennt man Allwetterreifen?
An der Reifenflanke sind zwei Symbole entscheidend: M+S (Matsch und Schnee) und das Alpine-Symbol (Schneeflocke im dreizackigen Berg). Nur ein Reifen mit beiden Symbolen gilt heute als wintertauglich. Das Alpine-Symbol ist das wichtigere der beiden.
Wie lange halten Allwetterreifen?
Allwetterreifen halten im Schnitt zwei bis vier Jahre oder rund 30.000 bis 35.000 Kilometer. Da sie das ganze Jahr gefahren werden, verschleißen sie schneller als Saisonreifen - also Sommer- und Winterreifen im Wechsel - die nur sechs Monate montiert sind. Regelmäßige Profiltiefenkontrolle lohnt sich.
Ab wann sind Allwetterreifen verboten?
Ein generelles Verbot gibt es in Deutschland und Österreich nicht. Allwetterreifen mit Alpine-Symbol dürfen das ganze Jahr gefahren werden. Verboten wäre nur das Fahren bei winterlichen Verhältnissen mit Reifen die kein Alpine-Symbol tragen. Das gilt für M+S-Reifen ohne 3PMSF-Kennzeichnung seit Oktober 2024.
So bestellst du Allwetterreifen bei Reifen1+
Bei Reifen1+ kaufst du online und lässt die Reifen beim Experten montieren, ohne Vorleistungsrisiko. Der Ablauf:
Reifen im Konfigurator wählen: Fahrzeug oder Reifengröße eingeben, aus über 1.987 Allwetterreifen filtern - alle mit Alpine-Symbol
Partner in deiner Nähe auswählen: Über 700 lokale Reifen1+ Partner in Deutschland und Österreich
Versandkostenfrei geliefert: Direkt zum Partner, in der Regel in 1 bis 3 Tagen
Montage vor Ort: Inkl. RDKS-Kalibrierung, Auswuchten und fachgerechter Entsorgung der Altreifen
Erst bei Abholung zahlen: Kein Vorleistungsrisiko für dich
Passende Kategorien für deinen nächsten Kauf:
Fazit: Allwetterreifen kaufen - für wen ja, für wen lieber Saisonreifen
Für Stadtfahrer, Wenigfahrer und alle die in Regionen mit milden Wintern in Deutschland und Österreich unterwegs sind, sind Ganzjahresreifen eine echte und sinnvolle Alternative zu zwei Reifensätzen. Du sparst Wechselkosten, Lagerkosten und den Terminaufwand, ohne auf Sicherheit zu verzichten. Voraussetzung: Alpine-Symbol vorhanden, Profiltiefe im Blick, Reifendruck regelmäßig prüfen.
Wer regelmäßig in den Bergen unterwegs ist oder auf beste Winter- und Sommerperformance angewiesen ist, ist mit separaten Winterreifen und Sommerreifen weiterhin besser beraten.
Jetzt den passenden Allwetterreifen im Konfigurator finden und direkt beim Reifen1+ Partner montieren lassen.
)
)