Zweimal im Jahr das gleiche Spiel: Der erste Frost kündigt sich an und der Reifenwechsel steht an. Mit den richtigen Winterreifen bist du bei Eis, Schnee und kalter Nässe auf der sicheren Seite – und auf der Straße klar im Vorteil.
Winterreifen
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Winterreifen kaufen – sicher durch die Wintersaison
Zweimal im Jahr das gleiche Spiel: Der erste Frost kündigt sich an und der Reifenwechsel steht an. Mit den richtigen Winterreifen bist du bei Eis, Schnee und kalter Nässe auf der sicheren Seite – und auf der Straße klar im Vorteil. Bei Reifen1+ findest du über 1.100 Winterreifen von 22 Marken in allen Preisklassen. Online aussuchen, beim Reifen1+ Partner in deiner Nähe montieren lassen.
Das Wichtigste auf einen Blick
Situative Winterreifenpflicht: Bei Glatteis, Schnee und Reifglätte sind Winterreifen Pflicht – Faustregel O-O-Regel (Oktober bis Ostern)
Alpine-Symbol Pflicht: Seit 2024 reicht M+S allein nicht mehr – das Bergpiktogramm mit Schneeflocke muss auf der Flanke sein
Profiltiefe: Mindestens 4 mm empfohlen (gesetzlich gilt 1,6 mm, aber das ist zu wenig für echten Wintergrip)
EU-Reifenlabel: Nasshaftung ist der wichtigste Wert – Klasse A bremst auf nasser Fahrbahn bis zu 15 Meter kürzer als Klasse E
RDKS-Sensor beim Wechsel prüfen: Bei vielen Fahrzeugen braucht das System nach dem Wechsel einen Reset
Online kaufen, lokal montieren: Versandkostenfrei zum Reifen1+ Partner, Bezahlung erst vor Ort
Wann Winterreifen Pflicht sind
In Deutschland gilt die situative Winterreifenpflicht. Das bedeutet: Wann immer Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch oder Reifglätte herrscht, musst du mit Winterreifen unterwegs sein. Eine feste Datumsvorgabe gibt es nicht.
Als Faustregel hat sich die O-O-Regel bewährt: von Oktober bis Ostern. Sie deckt die typische Winterperiode in Deutschland gut ab. Sobald die Temperaturen dauerhaft über 7 °C steigen, kannst du auf Sommerreifen wechseln – denn darunter verliert Sommergummi messbar an Grip.
Wer bei winterlichen Verhältnissen ohne geeignete Reifen fährt, riskiert ein Bußgeld von 60 Euro und einen Punkt in Flensburg. Bei Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer können die Strafen deutlich höher ausfallen.
Woran erkenne ich einen Winterreifen?
Zwei Merkmale auf der Reifenflanke sind entscheidend:
Alpine-Symbol (3PMSF): Das Bergpiktogramm mit der Schneeflocke zeigt an, dass der Reifen die Winterreifen-Norm erfüllt. Seit 2024 ist dieses Symbol die einzig anerkannte Kennzeichnung für Winterreifen in Deutschland.
M+S-Kennzeichnung: Steht für Matsch und Schnee, gilt aber seit Oktober 2024 allein nicht mehr als ausreichend. Nur in Kombination mit dem Alpine-Symbol ist der Reifen als Winterreifen zugelassen.
Wenn du dir unsicher bist: Schau auf die Flanke. Kein Bergpiktogramm mit Schneeflocke bedeutet kein zugelassener Winterreifen – egal was draufsteht.
Alpine-Symbol, M+S und Profiltiefe – worauf du beim Kauf achtest
Seit 2024 reicht das alte M+S-Symbol (Matsch und Schnee) allein nicht mehr für die Winterreifenpflicht aus. Maßgeblich ist heute ausschließlich das Alpine-Symbol: eine Schneeflocke in einem dreizackigen Berg. Achte beim Kauf darauf, dass dieses Symbol auf der Reifenflanke eingeprägt ist.
Zur Profiltiefe: Das gesetzliche Minimum liegt bei 1,6 mm. In der Praxis empfiehlt der ADAC jedoch mindestens 4 mm Profiltiefe für Winterreifen – darunter lässt die Griffigkeit auf Schnee und Eis deutlich nach. Reifen die älter als 6 bis 8 Jahre sind, solltest du unabhängig von der Profiltiefe ersetzen, weil das Gummi mit der Zeit verhärtet und an Grip verliert.
Ein weiterer Kaufhinweis: Das EU-Reifenlabel bewertet jeden Reifen in drei Kategorien. Schau besonders auf die Nasshaftung (Klasse A bis E) – das ist bei Winterreifen der wichtigste Sicherheitswert. Klasse A bremst auf nasser Fahrbahn deutlich kürzer als Klasse E.
Welche Marke lohnt sich? Premium, Mittelklasse, Budget
Der Preisunterschied zwischen Budget und Premium zeigt sich vor allem beim Bremsweg. Im ÖAMTC-Winterreifentest 2025 schnitten 11 von 31 getesteten Reifen mit "mangelhaft" ab – alle 11 kamen aus dem Billigsegment. Der Bremsweg-Unterschied auf nasser Straße bei 80 km/h: bis zu 15 Meter zwischen Testsieger und schlechtestem Reifen. Das klingt nach wenig – entspricht aber einer Restgeschwindigkeit von 46 km/h, wenn der bessere Reifen längst steht.
Du musst nicht immer den teuersten Reifen kaufen. Aber du solltest wissen, worauf du dich einlässt. Hier ein Überblick:
Premium
Der Goodyear UltraGrip Performance 3 ist aktueller ADAC-Testsieger mit einer Laufleistung von rund 76.000 km. Der Michelin Pilot Alpin 5 belegt Platz 2 (ca. 67.000 km). Beide überzeugen auf Schnee, Eis und nasser Straße gleichmäßig. Continental WinterContact TS 870 und Bridgestone Blizzak LM005 sind weitere starke Optionen im Premiumsegment.
Mittelklasse
Der Hankook Winter i*cept RS3 gilt als Geheimtipp: Annähernd Premiumleistung, aber deutlich günstiger. Ähnlich gut positioniert sind der Dunlop Wintersport 5 und der Falken Eurowinter HS02 Pro.
Budget-Smart: PLATIN Tyres
PLATIN ist die Eigenmarke von Reifen1+ – entwickelt und qualitätsgeprüft speziell für dieses Sortiment. Wer ein begrenztes Budget hat, aber auf No-Name-Ware ohne Qualitätskontrolle verzichten möchte, ist mit PLATIN gut bedient. Ein solider Alltagsreifen für moderate Fahrprofile.
Was kostet ein Satz Winterreifen? Für die gängige Größe 205/55 R16 zahlst du pro Reifen grob: Budget und PLATIN ab ca. 50 Euro, Mittelklasse zwischen 70 und 110 Euro, Premium zwischen 100 und 150 Euro. Für vier Reifen ergibt das eine Spanne von rund 200 bis 600 Euro – je nach Marke und Modell. Die Montage beim Reifen1+ Partner kommt noch dazu.
Unser Tipp: Wenn du Laufleistung in die Rechnung einbeziehst, relativiert sich der Preisunterschied zwischen Mittelklasse und Premium oft schneller als gedacht. Ein Reifen der 76.000 km hält, schlägt zwei Budgetreifen mit je 30.000 km häufig auch im Gesamtpreis.
Der richtige Winterreifen für deinen Fahrstil
Den universell besten Winterreifen gibt es nicht – Fahrer haben unterschiedliche Prioritäten und Einsatzprofile. Hier eine kurze Orientierung:
Alltagsfahrer (Stadt, kurze Strecken)
Für dich zählen Zuverlässigkeit bei Nässe und moderate Kosten. Gute Wahl: Hankook Winter i*cept RS3, Falken Eurowinter HS02 Pro, Dunlop Wintersport 5. Auch PLATIN Tyres liefert für stadtorientiertes Fahren solide Ergebnisse zu fairem Preis.
Vielfahrer (Autobahn, hohe Laufleistung)
Laufleistung und gleichmäßiger Grip auf nasser Fahrbahn stehen im Vordergrund. Hier lohnen sich Premiumreifen. Goodyear UltraGrip Performance 3 (76.000 km) und Michelin Pilot Alpin 5 (67.000 km) sind die erste Wahl. Sie amortisieren den Aufpreis über die Laufzeit.
Sportfahrer und Performance-orientierte Fahrer
Wer auch im Winter Handling und kurze Bremswege auf trockener Straße priorisiert, ist mit dem Continental WinterContact TS 870 oder dem Bridgestone Blizzak LM005 gut aufgestellt. Beide kombinieren Wintergrip mit solider Trockenadhäsion.
SUV-Fahrer
SUVs brauchen Winterreifen die für höhere Fahrzeuggewichte ausgelegt sind. Achte auf den korrekten Lastindex und SUV-spezifische Freigaben. Michelin, Continental und Goodyear bieten eigene SUV-Winterlinien an. Hankook und Falken liefern hier solide Mittelklasse-Optionen.
Winterreifen oder Ganzjahresreifen?
Ganzjahresreifen sind ein Kompromiss. Sie können beides – aber keines davon so gut wie der Spezialist. Im Eis-Test von auto motor und sport fuhren Allwetterreifen 7 % langsamer als Winterreifen-Spezialisten auf derselben Strecke. Auf Schnee und Eis ist das ein spürbarer Unterschied.
Für wen Ganzjahresreifen trotzdem Sinn ergeben: Wer hauptsächlich in der Stadt fährt, selten extremes Winterwetter erlebt und den Aufwand des zweimal jährlichen Wechsels vermeiden möchte. Wer regelmäßig auf winterlichen Landstraßen oder in schneereicheren Regionen fährt, ist mit einem dedizierten Winterreifen klar besser aufgestellt.
Einen direkten Vergleich findest du in unserer Kategorie Ganzjahresreifen.
Beliebteste Winterreifen-Größen
Die meistgekauften Winterreifengrößen in Deutschland auf einen Blick:
Winterreifen 195/65 R15
Winterreifen 205/55 R16
Winterreifen 205/60 R16
Winterreifen 215/55 R17
Winterreifen 225/45 R17
Winterreifen 225/50 R17
Winterreifen 225/55 R17
Winterreifen 235/55 R17
Winterreifen 225/40 R18
Winterreifen 245/45 R19
Deine Größe dabei? Im Konfigurator findest du alle verfügbaren Winterreifen direkt gefiltert für dein Fahrzeug.
Häufige Fehler beim Winterreifenkauf
Zu spät gewechselt: Wer auf den ersten Schnee wartet, fährt beim Reifenwechsel in den Ansturm. Preise steigen, Termine werden knapp. Wechsel lieber im Oktober als im November.
M+S ohne Alpine-Symbol gekauft: Seit Oktober 2024 nicht mehr als Winterreifen anerkannt. Beim Kauf immer auf das Bergpiktogramm mit Schneeflocke achten.
Falschen Lastindex gewählt: Der Lastindex des neuen Reifens muss mindestens dem Wert aus dem Fahrzeugschein entsprechen. Ein niedrigerer Wert ist nicht TÜV-konform.
RDKS ignoriert: Kein Reset nach dem Wechsel führt zu dauerhafter Warnleuchte und eingeschränkter Sensorfunktion. Immer beim Partner prüfen lassen.
Zu alte Reifen weiterfahren: Reifen die älter als 6 bis 8 Jahre sind gehören gewechselt, egal wie das Profil aussieht. Gummiverhärtung ist von außen nicht sichtbar.
Nur zwei statt vier Winterreifen: Rechtlich und fahrdynamisch müssen alle vier Achsen mit Winterreifen ausgerüstet sein. Nur die Antriebsachse reicht nicht.
Was viele nicht wissen: drei Tipps aus der Praxis
Reifendruck im Winter regelmäßig prüfen
Bei sinkenden Temperaturen fällt der Reifendruck. Faustregel: Pro 10 °C Temperaturabfall verliert ein Reifen etwa 0,1 bar. Wer im Herbst bei 15 °C den Druck einstellt und im Januar bei -10 °C fährt, hat möglicherweise 0,25 bar zu wenig. Das klingt wenig, macht sich aber beim Bremsweg und Reifenverschleiß bemerkbar. Im Winter öfter kontrollieren als im Sommer – einmal im Monat reicht.
DOT-Nummer: So erkennst du das Alter deiner Winterreifen
Auf jeder Reifenflanke ist eine vierstellige Zahl eingestempelt – die letzten vier Ziffern der DOT-Nummer. Die ersten zwei Ziffern stehen für die Produktionswoche, die letzten zwei für das Jahr. 0422 bedeutet: Woche 4 des Jahres 2022. Gerade bei Saisonreifen die nur ein halbes Jahr montiert sind, wird das Alter leicht übersehen. Nach 6 bis 8 Jahren wechseln – auch wenn das Profil noch gut aussieht.
Antizyklisch kaufen spart echtes Geld
Wer Winterreifen im Frühling oder Sommer kauft, zahlt oft 20 bis 30 % weniger als kurz vor dem ersten Frost. Die Nachfrage ist gering, die Auswahl groß. Wer seinen Wechseltermin kennt und plant, kann denselben Reifen deutlich günstiger bekommen. Der Reifen1+ Partner lagert die neuen Reifen bis zum Wechseltermin ein.
Häufige Fragen zu Winterreifen
Bis wann müssen Winterreifen drauf sein?
Es gibt keine gesetzliche Deadline. Die situative Winterreifenpflicht greift immer dann, wenn winterliche Straßenverhältnisse herrschen. Als Orientierung gilt die O-O-Regel: Oktober bis Ostern.
Welches Symbol muss auf Winterreifen sein?
Das Alpine-Symbol – eine Schneeflocke im dreizackigen Berg. Seit 2024 reicht das M+S-Symbol allein nicht mehr für die gesetzliche Winterreifenpflicht aus.
Wie viele Kilometer halten Winterreifen?
Premiumreifen erreichen 60.000 bis 76.000 km. Mittelklasse liegt bei 40.000 bis 55.000 km. Unabhängig vom Kilometerstand gilt: Reifen die älter als 6 bis 8 Jahre sind, solltest du ersetzen – das Gummi verhärtet mit der Zeit, unabhängig vom sichtbaren Profil.
Was ist der beste Winterreifen 2025?
Im ADAC-Test 2025 gewann der Goodyear UltraGrip Performance 3. Auf Platz 2 der Michelin Pilot Alpin 5. Als Preis-Leistungs-Tipp empfehlen wir den Hankook Winter i*cept RS3 – starke Testergebnisse zu fairem Preis.
Sind Ganzjahresreifen besser als Winterreifen?
Auf Schnee und Eis: Nein. Ganzjahresreifen sind ein Kompromiss für gemäßigte Verhältnisse. Wer regelmäßig mit Schnee oder Eis rechnen muss, ist mit einem Winterreifen-Spezialisten deutlich sicherer unterwegs.
Kann ich Winterreifen im Sommer fahren?
Rechtlich möglich, praktisch nicht empfehlenswert. Wintergummi ist weich und baut bei Sommerhitze schnell ab. Der Bremsweg auf trockener Straße ist bei 80 km/h etwa 9 Meter länger als mit Sommerreifen – und der Kraftstoffverbrauch steigt spürbar.
Wann ist der beste Zeitpunkt zum Winterreifen kaufen?
Wer antizyklisch kauft – also im Frühling oder Sommer – zahlt oft deutlich weniger als kurz vor dem ersten Frost. Die Nachfrage ist dann gering, die Auswahl groß und die Preise entsprechend niedriger.
So bestellst du Winterreifen bei Reifen1+
Bei Reifen1+ kaufst du online und lässt die Reifen beim Experten montieren, ohne Vorleistungsrisiko. Der Ablauf:
Reifen im Konfigurator wählen: Fahrzeug oder Reifengröße eingeben, aus über 1.100 Winterreifen von 22 Marken filtern
Partner in deiner Nähe auswählen: Über 700 lokale Reifen1+ Partner in Deutschland und Österreich
Versandkostenfrei geliefert: Direkt zum Partner, du musst nichts selbst schleppen
Montage vor Ort: Inkl. RDKS-Check, Auswuchten und fachgerechter Entsorgung der Altreifen
Erst bei Abholung zahlen: Kein Vorleistungsrisiko für dich
Passende Kategorien für deinen nächsten Kauf:
Fazit: Der richtige Winterreifen ist keine Frage des Glücks
Alpine-Symbol auf der Flanke, passende Größe aus dem Fahrzeugschein, mindestens 4 mm Profil. Das sind die drei wichtigsten Punkte. Welche Marke du nimmst, hängt davon ab wie viele Kilometer du fährst und was dir wichtig ist. Premium zahlt sich aus wenn du viel unterwegs bist oder auf maximale Sicherheit setzt. Für den typischen Stadtfahrer ist solide Mittelklasse die ehrlichste Empfehlung.
Dein Reifen1+ Partner in der Nähe erledigt den Rest: Montage, RDKS-Reset, Entsorgung. Jetzt den passenden Winterreifen im Konfigurator finden und den Wechsel direkt planen.

